Angebot
-
Baden und Föhnen: bei Hunden mit Unterwolle bleibt der grösste Teil bereits beim Baden mit Massage in der Wanne.
-
Scheren und/oder Zurückschneiden Es ist wichtig, dass die Sicht von Hunden nicht eingeschränkt ist durch zu langes Fell.
-
Bei Bedarf schere ich das Fell zwischen den Pfotenballen aus, schneide Krallen, reinige Augenpartie, Ohren und Zähne. Aufgaben, die daheim eine Herausforderung sein können.
-
Trimmen von Rauhaarhunden
-
Ich biete einen Abhol- und Bringdienst an für die Fellpflege.
-
Ich behandle auch Katzen, und komme gerne zu dir nach Hause, damit deine Katze weniger Stress empfindet.
-
Ich nehme je nach Auslastung gerne Ferienhunde auf.
-
Ich lade dich herzlich ein, mit deinem Welpen zu einem ersten Kennenlernen, so dass der Welpe den Hundesalon erkunden und das nötige Vertrauen zu mir aufbauen kann.
-
PREIS: 60.- / Stunde.
Körper- und Fellpflege

Augen
Rund um die Augen reinige ich mit einem milden Mittel Falten und die Stellen, an denen sich Schmutz gerne ansammelt.

Ohren
Ich reinige die Ohrmuschel mit dafür bestimmten, mildem Produkt und entfernen nach Bedarf Ohrhaare.

Zähne
Frische Ablagerungen entferne ich mit einer manuellen Reinigung. Diese ersetzt keinesfalls eine zahnärztliche Reinigung.

Krallen
Ich prüfe, ob die Krallen zu lange sind und schneiden sie nach Absprache mit Besitzer*innen.

Pfoten
Ich schere die Pfoteninnenseiten unserer Vierbeiner, damit sie nicht verfilzen und Pilze und Bakterien sich nicht einnisten können. Bei kaltem Wetter oder rauen Pfotenballen reibe ich sie ein mit einer fettender Schutzschicht.

Hinterteil
Auch da reinige ich und schaue, ob alles in Ordnung ist. Ich schneide bei Bedarf das Fell kürzer für eine "Schneise", damit nichts hängenbleibt beim Versäubern.

Die Vorteile vom Hundebad gehen weit über ein weiches und sauberes Fell hinaus. Genau wie beim Menschen lagern sich auf der Haut und im Fell des Hundes mit der Zeit Schmutz und Öle ab. Wer seinen Hund regelmäßig badet, sorgt dafür, dass er ein gesundes Fell behält und möglichst frei ist von übermäßigen Hautschuppen.

Das Föhnen ist nicht nur wichtig, um unser Werkzeug sand- und schmutzfrei zu halten, sondern es verhindert, dass der Hund an gewissen Stellen akute feuchte Dermatitis bekommt und sich unansehnliche Kuhlen bilden. Ich verwende Trockner, die ich je nachdem, was der Hund bevorzugt, einsetzen kann.
Fellpflege

Scheren
Mit unterschiedlichen Scherköpfen versehen, werden die leistungsstarken Schermaschinen je nach Rasse eingesetzt für einen Haarschnitt, der zum Hund passt.
In der Regel werden nur "Single-coats" geschoren, das sind Hunde ohne Unterwolle wie Pudel und Malteser, die Haare haben statt Fell.
Ein kleineres Schergerät benutzen wir bei allen Hunden, um die Pfotenballen von Fell zu befreien, so rutschen sie weniger auf glatten Flächen und nichts kann sich einnisten.

Schneiden
Mit Effilierscheren dünnen wir das Fell aus im Gesicht und an anderen Stellen, wo der Schnitt natürlich aussehen soll. Mit einer gebogenen Klippschere von hoher Qualität haben wir mit wenigen Schnitten eine schöne abgerundete Form. Ob im Gesicht, an der Rute, am Bauch, der Fahne oder der Hose: ich verschönere den Fellschnitt nach Wunsch unserer Kund*innen.
Hunde, die an Rassenstandard-Wettbewerben teilnehmen, frisieren wir leider nicht für Hundeausstellungen.


Carden
Der Fellwechsel bei Hunden mit «Double-coats», zweischichtigem Haarkleid (Deckhaar und Unterwolle), ist zyklisch, das Haar fällt in bestimmten Abständen aus. Damit eine Luftzirkulation stattfinden kann, muss das abgestorbene Haar entfernt werden. So wird Hautkrankheiten und Hitzestaus vorgebeugt. Unterwolle wird dabei mit speziellen Werkzeugen ausgebürstet, vorallem bei Rassen wie Australian Shepherd, Border Collie, Golden Retriever, Neufundländer, Spitz, Husky und Samojede, Labrador, Schäferhund und Berner Sennenhund.
Trimmen
Hunde mit rauhaarigem, drahtigem Fell werden getrimmt, weil ihre toten Haare nicht ausfallen, wodurch neue Haare nicht nachwachsen. Das von Natur aus harte, schützende und gleichmäßige Fell wird weich, unstrukturiert und teilweise wellig, womit auch der schützende Effekt vor Nässe, Wind und anderen Umwelteinflüssen verlorengeht. Durch das Trimmen wird die Haut belüftet und durchblutet, der Hautstoffwechsel wird angeregt und das Haar wird kräftig in Struktur und Farbe. Der Hund haart nicht, Schmutz wird leicht herausgebürstet und das Fell trocknet schnell.
Felle

Deckhaare wachsen allen Hunden. Sie unterscheiden sich von der Unterwolle, die weich ist und dicht an der Hundehaut anliegt. Sie schützt im Winter vor Kälte, im Sommer vor Hitze. Bis zu 20.000 Wollhaaren können einen Quadrat-zentimeter bedecken. Die Deckhaare sind dicker als die Unterwolle, wachsen jedoch nicht so dicht. Das Leben eines Deckhaares dauert in der Regel sechs bis acht Wochen, bis es abstirbt und im Idealfall ausfällt. Anschließend wächst ein neues Haar. Anders verhält es sich bei Hunden mit gelocktem oder gewelltem Haar, das dauerhaft in der Wachstumsphase bleibt.
Die 6 Fellarten
1. Stockhaar
2. Kurzhaar
3. Langhaar
4. Wellhaar
5. Rauhaar
6. Gemischte Felle

1. Stockhaar: Die ursprüngliche Haarstruktur vom Deckhaar ist im Stockhaar zu finden, das nordische Wölfe bis heute haben. Es gibt Kurz-und Lang-Stockhaar.
Zu den stockhaarigen Hunderassen gehören u. a. Rottweiler, Deutsche Schäferhunde, Huskys und Collies. Bei einigen langhaarigen Rassen wächst die Unterwolle beinahe so lang wie das Deckhaar und bildet ein Doppelfell; bei anderen stockhaarigen Rassen hingegen ist beinahe keine Unterwolle vorhanden.

2. Kurzhaar: Die nur 1 bis 2 cm kurzen und glatten Haare liegen eng am Hundekörper an.
Einige Kurzhaarrassen haben sehr dichte Unterwolle, andere besitzen nur ein bisschen Unterfell. Als Unterfell bezeichnet man die Unterwolle im Sommer, weil sie dann weniger dicht ist. Bei manchen Rassen wachsen gar keine Wollhaare.
Dobermänner, Labradore, Zwergpinscher und Boxer zählen zu den Kurzhaar-Hunderassen.

3. Langhaar: das häufig sehr dichte Deckhaar kann bis zu 20 cm lang wachsen und hängt glatt am Körper herunter. Die Unterwolle variiert je nach Rasse von sehr lang bis nicht vorhanden. Je länger die Unterwolle wächst, desto aufwendiger ist die richtige Fellpflege. Zu den Langhaarrassen gehören u. a. Bobtails, Border Collies und Cocker Spaniels.
Besonders langes und dichtes Fell mit viel Unterwolle sollte täglich gründlich gebürstet werden, damit es nicht verfilzt.

4. Wellhaar: Das lange und leicht bis stark gelockte Wellhaar gilt als besonders Allergiker freundlich, da nur sehr wenige Rassen wie etwa der Puli zusätzlich Unterwolle am Körper tragen und Hunderassen mit dieser Fellstruktur nur sehr wenig haaren. Pudel sind die beliebtesten und bekanntesten Lockenhunde.
Weitere Rassen sind z. B. Wasserhunde wie der Irish Water Spaniel.

5. Rauhaar: Wie ganz feiner Draht ist das mittellange Fell dieser Vierbeiner, also sehr fest und borstig. Deshalb nennt man es auch Drahthaar. Es hat eine wasserabweisende Struktur. Bei den meisten Rassen wächst unter dem Deckhaar Unterwolle wie z.B. beim Rauhaardackel. Das Wollhaar der meisten Terrier und Schnauzer erreicht die gleiche Länge wie das Deckhaar. Rauhaarhunde werden getrimmt, d.h. das abgestorbene Haar ruht noch im Follikel und muss da rausgeholt werden. Das sieht aus, als würde man die Haare herausrupfen, doch der Hund verspürt kein Zupfen.

6. Mischling: Besonders Hybridhunde, also Kreuzungen zweier speziell ausgewählter Rassen wie der Labradoodle (Labrador und Poodle) sind seit einigen Jahren im Trend. Das Fell von Mischlingen und Hybridhunden kann die Struktur von nur einem Elterntier oder von beiden annehmen. So kann ein Mix aus Mops und Malteser das lange und feine Deckhaar des Maltesers besitzen, gleichzeitig die Unterwolle des Mopses. Auch können Kopf, Beine und Flanken des Mischlings ein kurzes Fell aufweisen, wohingegen am Rücken lange Haare wachsen.